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Liebes Wau-Mau-Insel-Team,

heute bekommt ihr Post von eurer ehemaligen Riti! Ich feiere nämlich heute ein Jubiläum! Genau heute vor 15 (!) Jahren, am 26.04.2011, bin ich bei euch ausgezogen.

Ich kam 1-2jährig aus Ungarn und war gar nicht lange bei euch. Mit meinem - man könnte fast sagen - „Dackelblick“ (ich saß zwischen fünflärmenden Dackeln im Zwinger), habe ich meine zukünftige Rudel-Familie (Mutter mit zwei Töchte rn) bei ihrem Tierheimbesuch sofort um den Finger gewickelt gehabt.

Eigentlich wollte meine Besitzerin nur mal wieder Gassi-Gehen, am liebsten mit einem großen Hund, so wie sie es in den 80er/90erJahren als Hunde-Patin jahrelang gemacht hatte. Dann sahen sie mich mit meiner Ausstrahlung inmitten der Dackel, und es war um alle drei geschehen. Der Papa daheimwurde überredet und meine Tage in der Wau-Mau-Insel waren gezählt!

Nach mehreren Spaziergängen und einem Probetag im neuen Zuhause war es dann endlich soweit, und ich durfte bei meiner neuen Familie einziehen. Mamas Freundin (Max´s Besitzerin) sagt immer, ich sei die weltbeste Riti, die es überhaupt gibt. Ich benötige nämlich fast nie eine Leine, da ich so gut erzogen bin.

Naja – in den ersten Jahren habe ich einige Male zu Hause ein paar Kabel, Schallplattencover und Ordner zerfetzt, die da so „rumlagen“. Was lässt man mich auch alleine? Aber ich habe gelernt, dass spätestens nach ein paar wenigen Stunden mein Menschen-Hund-Rudel wieder komplett ist, also warte ich geduldig auf meinen Lieblingsschlafplätzen. Mein Frauchen und ich haben ganz viel in der Hundeschule bei Sandra gelernt. Dies hat eine Menge Spaß bereitet, durch sie sind wir ein Super-Team geworden und ich war in der Tobe-Stunde immer „Fräulein Rottenmeier“, weil ich alle großen Hunde erstmal eingenordet habe. Irgendwann wurde das aber zu anstrengend und Frauchen und ich haben statt Hundeschule (ich konnte dann sowieso alle Kommandos, die angeblich ein Hund so benötigt – sagen die Menschen) noch mehr abwechslungsreiche Spaziergänge mit ganz vielen Käse-Suchspielen gemacht.

2013 habe ich meinen Nachbar-Lieblingskumpel Max, einen Labrador, kennengelernt. Mit dem erschnüffele ich heute noch jeden Tag während drei Spaziergängen die Umgebung. Bei ihm und seinem Frauchen darf ich jedes Jahr Urlaub machen, wenn mein Rudel in die Ferien fährt. Ich mag nämlich Auto fahren überhaupt nicht und das ist eine ganz tolle Lösung!

Wie ihr nun seht, geht es mir richtig gut mit meinen 16 oder 17 (?) Jahren! Und ich freue mich auf viele weitere Jahre bei meiner Familie. Mittlerweile höre ich zwar nicht mehr so gut – aber egal, schnüffeln und sehen gehen noch und ich bewache, ganz Pinscher-mäßig, immer noch unser Zuhause.

Ganz liebe Grüße von eurer Riti und danke, dass ihr vor 15 Jahren für mich da wart!